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KI-Startups wachsen außergewöhnlich schnell, viele erzielen über 100 Millionen Dollar Jahresumsatz schon im ersten Jahr. Zwei Wachstumstypen werden identifiziert: ‚Supernovas‘ mit schnellem Umsatz, aber schwachen Margen und Kundenbindung, sowie ‚Shooting Stars‘ mit beständigem, profitablerem Wachstum. Das alte Wachstumsmodell T2D3 wird durch das neue Q2T3 ersetzt.
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OpenAI führt eine wärmere Version von GPT-5 ein, um auf Nutzerfeedback zu reagieren, die das ursprüngliche Modell als zu formell empfanden und die Persönlichkeit von GPT-4 vermissten. Interne Tests zeigen dabei keine erhöhte Neigung zu Schmeicheleien.
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Die fortschrittlichen Modelle Claude Opus 4 und 4.1 wurden um die seltene Fähigkeit erweitert, Gespräche eigenständig zu beenden, um als letzte Maßnahme bei dauerhaft schädlichen oder missbräuchlichen Interaktionen zu reagieren. Dieses Feature dient auch als Erkundung ethischer Fragen rund um KI-Wohlergehen.
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Archon ermöglicht es, Computeraufgaben auf Mac und Windows durch natürliche Sprache zu steuern. Das System nutzt GPT-5 zur Planung und darauf spezialisierte feinjustierte Modelle für Aktionen wie Klicks und Tastatureingaben, basierend auf Screenshots. So wird jede Benutzeroberfläche direkt über Sprachbefehle steuerbar gemacht.
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Eine Analyse bewertet 19 chinesische Labore nicht nach Modellleistung, sondern nach ihrem Beitrag zur KI-Forschung. Deepseek bleibt führend, während neue Unternehmen wie Moonshot AI und Zhipu mit aktuellen Modellen wie K2 und GLM-4.5 stark aufholen.
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Eine Studie von 1Password zeigt, dass nur 21 % der Sicherheitsverantwortlichen vollständige Transparenz bezüglich der eingesetzten KI-Tools in ihren Organisationen haben. Dies führt zu erheblichen Risiken, darunter Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von KI-Richtlinien, unbeabsichtigte Offenlegung sensibler Daten und Nutzung von nicht verwalteten oder sogenannten Schatten-KIs. Sicherheitsleiter erkennen diese Gefahren, sind jedoch oft unzureichend auf…
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Die schnelle Produktion und Konsumtion von Modeartikeln führt zu einer flüchtigen Beziehung zu Kleidung und damit auch zu Identität. Besitz wird zunehmend als temporär erlebt, ausgelöst durch KI-Algorithmen, die stetig neue Produkte vorschlagen. Dieses „Algorithmische Identitäts“-Prinzip beeinflusst besonders junge Menschen, deren Selbstbild zunehmend von KI-generierten Präferenzen gesteuert wird. Gleichzeitig schrumpfen kulturelle Diskurse auf kurze,…
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Plattformen wie SHEIN revolutionieren den Modemarkt durch KI und ersetzen traditionelle Saisonzyklen durch permanente Mikrotendenzen. Diese Entwicklung macht Besitz an Kleidung kurzfristig und beeinträchtigt stabile Identitätsbildung sowie tiefgründige kulturelle Auseinandersetzung. Statt Kontinuität dominiert ein Zyklus aus ständiger Neuerfindung und sofortiger Befriedigung, was Gesellschaft und Kultur erheblich fragmentiert.
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Fast-Fashion-Plattformen wie SHEIN nutzen KI-gestützte Algorithmen, um Modeartikel in nie dagewesener Geschwindigkeit zu entwerfen und zu produzieren. Anstelle saisonaler Kollektionen analysieren KI-Systeme kontinuierlich Milliarden von Social-Media-Daten, um Mikro-Trends in Echtzeit zu erkennen. So entstehen täglich zehntausende neuer Modevarianten, die meist nur kurzlebig sind. Diese rasante Produktionsweise verändert die Verbindung zwischen Konsumenten und Kleidung: Besitz…
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Fast-Fashion ersetzt traditionelle saisonale Modezyklen durch KI-Systeme, die Daten aus Texten, Bildern, Videos und Nutzerverhalten sammeln und analysieren. Mithilfe von Natural Language Processing (NLP) werden Trends identifiziert, Stimmungen bewertet und Modeartikel kontextualisiert. Anschließend testen Plattformen wie SHEIN Modevarianten in kleinen Chargen, bevor sie schnell in Massenproduktion gehen. Dieser Prozess ermöglicht tägliche „Fashion-Drops“ von bis…