Die schnelle Produktion und Konsumtion von Modeartikeln führt zu einer flüchtigen Beziehung zu Kleidung und damit auch zu Identität. Besitz wird zunehmend als temporär erlebt, ausgelöst durch KI-Algorithmen, die stetig neue Produkte vorschlagen. Dieses „Algorithmische Identitäts“-Prinzip beeinflusst besonders junge Menschen, deren Selbstbild zunehmend von KI-generierten Präferenzen gesteuert wird. Gleichzeitig schrumpfen kulturelle Diskurse auf kurze, schnelllebige Episoden, was die gesellschaftliche Reflektion und tiefe Verbundenheit erschwert.
